NFV-Pokal 2009/2010

Alle Ergebnisse der Achtelfinalspiele finden Sie hier

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Die Niederlage fiel zu hoch aus
Rot-Weiss Cuxhaven verlor im Achtelfinale des Niedersachsen-Pokals beim TuS Heeslingen mit 0:5


hup- Nach zwei Punktspielniederlagen hintereinander in der Fußball-Oberliga kassierte der Aufsteiger Rot-Weiss Cuxhaven eine erneute Schlappe. Am Dienstagabend verloren die Schützlinge um Trainer Carsten Huning mit 0:5 die Achtelfinal-Partie im Niedersachsen-Pokal-Wettbewerb
beim TuS Heeslingen.

 

Bei den Rot-Weissen konnten bis auf Oliver Stepniak alle Akteure
an der Pokalpartie auf NFVEbene teilnehmen. Da einige Spieler recht lange arbeiten mussten, fuhren diese nicht mit dem Mannschaftsbus nach Heeslingen, sondern mit dem PKW. So konnte Rot-Weiss Trainer Carsten Huning in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen.

 

Für die Cuxhavener begann der Fight auch recht vielversprechend,
denn Goalgetter Marcus Richter hatte in der 9. Minute eine dicke
Torchance auf dem Fuß. Nach einem langen Pass auf dem Mittelfeld
tauchte der 19-Jährige alleine vor den Gastgeber-Gehäuse auf. Er lupfte das runde Leder gekonnt über den Keeper hinweg, doch das Spielgerät ging am Tor vorbei.
Die Antwort der Heeslinger ließ aber nicht lange auf sich warten.
Per Doppelschlag hebelten sie die Abwehr der Gäste aus und erzielten
das 1:0 ( Oliver Gerken 13. Minute) und 2:0 (Daniel Grimm 15.).
Beide Male hatte der Cuxhavener Torhüter Lars Henning, der immer
in den Pokalpartien zwischen den Pfosten steht, keine Abwehrmöglichkeit.
In der Folgezeit konnte er aber mit guten Paraden auf sich aufmerksam machen und hatte so wesentlichen Anteil daran, dass sein Team zur Pause nur mit 0:2 zurücklag.

 

Sieben Minuten waren nach dem Wechsel gespielt, da fiel die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Daniel Grimm, der schon das 2:0 erzielt hatte, war durchgebrochen und konnte von Delmar da Rocha Nunes im Strafraum nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Der Schiedsrichter
zeigte zu Recht auf den Elfmeterpunkt und Björn Mickelat ließ bei der Ausführung RW-Keeper Henning keine Abwehrmöglichkeit. Er „lochte" zum 3:0 ein.
In der Folgezeit ließen die Cuxhavener doch ein wenig die Köpfe hängen und so kamen die Schützlinge um Trainer Torsten Gütschow noch zu zwei weiteren leichten Treffern.

In der 71. Minute fiel das runde Leder nach einem verunglückten Kopfball von Jan Unruh Hermann Mulweme genau vor die Füße und der traf zum 4:0. Vor dem 5:0 hatten die Cuxhavener den Ball im Mittelfeld vertändelt.
Heeslingen spielte schnell auf der Außenbahn den Ball nach vorne.
Die scharf hereingegebene Flanke verwertete Janis Müller. Beim Gastgeber spielte nicht der aus Lamstedt stammende Keeper Peter Bardehle im Kasten, sondern Hendrik Lembke vertrat ihn.

 

Für Rot-Weiss-Coach Huning wird es ganz wichtig sein, seine
Schützlinge wieder moralisch aufzurichten, damit sie das Pflichtspiel
am Sonntag, 15 Uhr, auf der Kampfbahn gegen den TuS Güldenstern
Stade erfolgreich gestalten können.

 

Rot-Weiss setzte ein: Hennig, Knötzsch, Schlüter, Bello-Perez, Peckmann, Karaca (80. Thermer), da Silva Oliveira, Richter (63. Santjer), Unruh, da Rocha Nunes, Shalaj (54. Albano)

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Alle Ergebnisse der  2. Pokalrunde finden Sie hier

 

      6      :      3

In Torjägermanier erzielt Markus Richter hier das zwischenzeitliche 6:0  (Foto: Lütt) In Torjägermanier erzielt Markus Richter hier das zwischenzeitliche 6:0 (Foto: Lütt)

RW demütigt Drochtersen mit einem Sechserpack im Pokal
Fußball-Niedersachsenpokal: Cuxhaven siegt mit 6:3 / Marcus Richter erzielt vier Tore

flü. - Rot-Weiss zog eindrucksvoll in die 3. Runde des Niedersachsenpokals ein. Die Mannschaft von Trainer Carsten Huning entzauberte die favorisierte und in Bestbesetzung angetretene SpVgg Drochtersen/Assel. Im Duell der beiden Fußball-Oberligisten gewann Cuxhaven mit 6:3, hatte sogar bis zehn Minuten vor Schluss mit 6:0 geführt. Überragender Spieler war dabei Marcus Richter, der vier Tore erzielte, dabei auch in der zweiten Spielhälfte einen Hattrick.


Die Gäste hatten nach 120 Sekunden die erste Möglichkeit. Aber Lars Hennig, der wie sonst auch in Pokalspielen das RW-Tor hütete, war bei einem Heber von Walerij Hettich auf dem Posten. Dann waren nur noch die Gastgeber am Drücker, präsentierten den knapp über 200 Zuschauern
ihr wohl bestes Spiel auf der Kampfbahn seit Jahren.


Sergio Gonzalez vergab nach einer tollen Kombination (3.) mit
Michel Bello-Perez und Bruno da Silva Oliveira aus acht Metern.
Marcus Richter sprang der Ball zu weit vom Fuß (11.), sodass der D/
A-Keeper Christoffer Schellin abwehren konnte. Der unermüdlich im Forechecking rackernde Ahmet Karaca bediente Oliveira, dessen
Schuss nur zehn Meter am rechten Pfosten vorbeiging (14.). Oliveira
passte 120 Sekunden später Richter an - und der schüttelte erst seinen
Gegenspieler ab, um dann das Leder zum 1:0 einzuschieben. Und
er hatte auch die nächste Chance (22.), scheiterte aber am Torwart.
Überhaupt war der Gäste-Keeper noch einer der besseren Spieler in
einem erschreckend leblosen Team. Er rettete auch zur Ecke, als
Moritz Peckmann im Fünfmeter-Raum auftauchte (25.).
Nunes-Flanke auf Peckmann Wie wertvoll Cuxhavens Zugang Delmar da Rocha Nunes ist, wurde unter anderem in der 28. Minute deutlich, als er nach einem schnell ausgeführten Freistoß mustergültig vor das Tor flankte, wo Peckmann nur wenige Zentimeter vor der Linie seinen Kopf hinhalten musste, um das 2:0 zu erzielen.
Es folgte eine Chance für D/A, aber der Schuss von Corvin Behrens
(35.) wurde über die Latte abgelenkt.
Einmal mehr seine große Klasse am Ball bewies Karaca, als
er eine hohe Flanke (41.) von Oliveira gekonnt annahm und mit
derselben Bewegung an seinem Gegner vorbeizog. Er schob zum
3:0 ein. Oliveira hätte fast noch vor dem Seitenwechsel eine Ecke direkt
verwandelt. Der Gäste-Keeper faustete die Kugel mit Mühe von
der Linie weg.

Das Publikum verabschiedete das RW-Team mit Applaus in die Kabine.


Cuxhaven machte da weiter, wo es aufgehört hatte. Und es kam der
große Auftritt von Richter. In der 50. Minute führte Nunes einen
Freistoß schnell aus, Richter zog aus zwölf Metern erfolgreich zum
4:0 ab. Fünf Minuten später verzog der junge Torjäger nach einem tollen
Pass von Karaca. Dann wurde Richter von Oliveira (bereitete insgesamt
drei Tore vor) angespielt, und er umkurvte den Keeper, lief mit dem Ball zum 5:0 ins Tor (60.). Dass Richter auch mit dem linken Fuß gezielt schießen kann, bewies er in der 70. Minute beim 6:0, nachdem Karaca die Vorlage gegeben hatte. Der 19-Jährige hätte noch einen Treffer erzielen können (73.). Nach dem halben Dutzend Tore wurde Jan Unruh ausgewechselt und Oliver Stepniak (77.) sah die Gelb-Rote Karte. RW fehlte so die etatmäßige Innenverteidigung, die Gäste kamen so noch zu
drei Treffern (Timo Brendel 80. und 83., Walerij Hettich 86.), wobei
der erste durch Elfmeter (Bello-Perez hatte gefoult) erzielt wurde.


Großes Lob vom Trainer


Den größten Applaus in der Schlussphase gab es aber für den
„Man of the match", für Marcus Richter, als er in der 81. Minute
ausgewechselt wurde. Bestnoten hatten sich aber alle Rot-Weissen
verdient, wie auch der Coach Carsten Huning befand.

„Tolle Leistung. Viel mehr als erste Halbzeit geht nicht", so der Trainer, der mit Nunes nur einen neuen Spieler eingesetzt hatte. „Da sieht man, wie sich alte Spieler doch noch weiterentwickeln können", so Huning, der in diesem Zusammenhang noch ein Sonderlob an Verteidiger Jan Unruh verteilte.


RW setzte ein: Hennig, Knötzsch, Stepniak, Gonzalez, Bello-Perez, Peckmann, Karaca (88. Woelm), da Silva Oliveira, Richter (81. Schlüter), Unruh (72. Albano), da Rocha Nunes.