Spielberichte der Bezirksliga-Nord-Herren

 

BTS Neustadt I - Rot-Weiss Cuxhaven: 77 - 57
Erste Niederlage für die WildCats beim Aufstiegsfavoriten BTS Neustadt

 

Das vorverlegte Rückspiel gegen die ambitionierten Neustädter wurde mit 77-57 abgegeben, was zugleich bedeutet, dass der direkte Vergleich somit ebenfalls an die Bremer geht.
Die Cuxhavener waren von Beginn an hellwach und führten zu Anfang des ersten Viertels, doch ein 8-0 Lauf der Hausherren bescherte den Bremern die erste Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr abgegeben haben. Im zweiten Viertel wurde der Grundstein für den Sieg gelegt, als die Neustädter durch einen zwischenzeitlichen 15-0 Sprint das Viertel deutlich mit 29-14 gewannen.


Benas Matkevicius wurde während des gesamten Spiels sehr eng und physisch verteidigt und konnte sich nie richtig entfalten. Es fehlte auf Seiten der Gäste auch ein zweiter Scorer, der Verantwortung hätte übernehmen können zu Zeiten, wo Benas gut abgeschirmt war. Zudem kam auch noch Wurfpech hinzu.

Im dritten Viertel kämpften sich die Cuxhavener jedoch wieder ins Spiel und verkürzten bis auf 12-Punkte. Die Gäste blieben am Ball im letzten Abschnitt und versuchten den direkten Vergleich zumindest für sich zu entscheiden, doch ein erneuter 11-0 Lauf der Favoriten brach den WildCats aus Cuxhaven endgültig das Genick.

 

Fazit: Durch die sehr physische Verteidigung der Neustädter konnten die junge Wilden zu keiner Zeit ihre Systeme ausspielen und somit auch keine konstante offensive Leistung aufrufen. Die Hausherren haben sich nach dem Hinspiel gründlich vorbereitet und mit einigem Erfolg den Spielertrainer Benas Matkevicius ausgeschaltet. Das verlorene Spiel geht in Ordnung, jedoch ist es schade um den direkten Vergleich!
Doch das Team von Rot-Weiss bereitet sich gleich wieder für den kommenden Samstag vor, um einem weiteren Verein aus der Bremer Liga zu zeigen, dass auch im Bezirk Lüneburg guter Basketball gespielt wird.


Für die Rot-Weiss WildCats spielten: Kevin Hensel (8, 1 Dreier), Julian Keck (8), Benas Matkevicius (24, 2), Joao Matos, Philipp Peyck, Raphael Poit, Hendrik Rose, Alex Sauerbier, Tilo Sauerbier (11, 1), Corbin Scheffler, Ufuk Üre (2) und Andreas Weiss (4)