Spielberichte

      2      :      0

Rot-Weiss kommt im Kreis-Derby gegen Wesermünde zu einem 2:0-Sieg

 

Was zählt, ist letztendlich, was unter dem Strich herauskommt!
Unter Flutlicht bot RW Cuxhaven auf der Kampfbahn vor rund 250 Zuschauern in der ersten Hälfte eine schlechte Leistung (0:0), gewann aber am Ende das Fußball-Landesliga-Derby gegen das Schlusslicht FC RW Wesermünde mit 2:0. Damit verbuchte Cuxhaven
aus den letzten fünf Spielen vier Siege und ist wieder mitten im Geschehen im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Die Gäste, die auf dem letzten Tabellenplatz stehen und aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen null Punkte, bei einer Torausbeute von 2:22 verbucht hatten, boten in der ersten Halbzeit auf der Kampfbahn eine klasse Leistung.
Einzig das Salz in der Suppe, nämlich das Tore schießen, bekamen
sie nicht gebacken. Von den zehn guten Chancen waren mindestens
drei darunter, die das Prädikat hundertprozentig hatten.
In diesen 45 Minuten agierten die Kampfbahn-Kicker lethargisch.
Das Abwehrverhalten, das beim 2:1-Auswärtssieg beim Spitzenteam von TB Uphusen noch toll geklappt hatte, wurde total vernachlässigt, die spielerische Komponente fehlte völlig und Torgelegenheiten waren Mangelware. RW-Coach Bernd Grundmann schrie sich an der Außenlinie die Lunge aus dem Hals, doch es nützte nichts, seine Schützlinge produzierten eine Menge individuelle Fehler. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte mussten Oliver Stepniak und Kim Peter PKnötzsch noch jeweils hart einsteigen und kassierten dafür die
Gelbe Karte. So war das 0:0 zurause ein sehr glückliches Resultat
für die Gastgeber.

 

Sofort nach dem Wechsel bewahrheitete sich die Formel, wenn man keine Tore schießt, fängt man welche ein. Es waren gerade 120 Sekunden gespielt, da flankte der eingewechselte Dennis Thermer in den Strafraum, Jan Unruh sprang am höchsten, beförderte das runde Leder per Kopfball über den heraus eilenden Gäste-Keeper Rene Schlechter hinweg in die Mitte des Fünfmeterraumes und Nicola Albano nickte das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen des Wesermünder Gehäuses.
Sechs Minuten später flankte Christopher Bürgy auf Thermerund dessen Kopfball sprang vom Innenpfosten des Gäste-Tores wieder heraus. Das hatte die Entscheidung sein können.

 

Mit der knappen Führung im Rücken wurde das Spiel der Heimischen
ansehnlicher. Sie hielten den Gegner, der bedingungslos weiterkämpfte und sich noch lange nicht geschlagen gab, jetzt überwiegend aus der torgefährlichen Zone heraus.
In der Offensive erarbeiteten sich die Heimischen auch einige gute Szenen, doch der letzte Pass kam nicht an, sodass die Partie spannend blieb.
Kurz vor dem Abpfiff (87.), hatte der mit nach vorne geeilte Rot- Weisse Stepniak eine Chance, doch der Kopfball ging knapp daneben.
Danach brachten die Wesermünder eine Flanke in den RW-Strafraum. Verwirrung bei den Heimischen, die Glück hatten, dass der Gast erneut mangelnde Cleverness bei der Chancenauswertung bewies.
In der fünfminütigen Nachspielzeit erzielte Damian Curras Varela mit einem schönen Heber über den heraus eilenden Keeper  hinweg das 2:0.

 

Rot-Weiss spielte mit: Dahmen (im Tor), Knötzsch, Stepniak, Albano, Ildem, Bello-Perez (23. Thermer), Grundmann, Cavar, Curras-Varela, Unruh (67. Adibelli), Bürgy, Cavar (72. Schlüter)