Ansprechpartner für die 1. Herren

1. Vorsitzender                   Teammanager
Jürgen-Wilhelm Sparnicht       Hermann Brenner

Südersteinstraße 84              Wohlsenstraße 49
27472 Cuxhaven                   27478 Cuxhaven

                    Tel: 04721 - 24802               Tel: 04723 - 3998
                    Fax:04721 - 66 67 61           Fax: 04723 - 50 55 57

                                                              Mobil: 0172 - 4249607 
                                                              Brenner.altenwalde@t-oline.de

 

...........................................................................................................

Spielberichte

Wiederaufstieg in die Oberliga

Feierten den Aufstieg: (stehend, v.l.) Manager Hermann Brenner, Trainer Carsten Huning, Stefan Winkler, Kim-Peter Knoetzsch, Marcus Richte, Hannes Krüger, Philipp Schlüter, Dennis Thermer, Oliver Stepniak, Volkan Öztürk, Michel Bello-Perez, Nicola Albano, Dennis Santjer, RW-Vorsitzender Jürgen-Wilhelm Sparnicht, (kniend, v.l.) Dennis Kreth, Sergio Gonzalez, Ahmet Karaca, Lars Hennig, (sitzend, v.l.) Moritz Peckmann, Andree Wölm, Bruno Da Silva Oliveira, Blaz Cavar und Jan Unruh.
Foto: Lütt

Freudentänze nach 45 Minuten: Wiederaufstieg trotz Niederlage
Fußball: Rot-Weiss unterliegt U.L.M. Wolfsburg mit 1:2 in der Relegation, aber steigt in die Oberliga auf

flü. - Cuxhaven darf sich auf fünftklassigen Fußball in der kommenden Saison freuen: Rot-Weiss hat zwar am Sonnabend in Melbeck das Relegationsspiel gegen U.L.M. Wolfsburg mit 1:2 verloren, darf aber Dank des Sieges des Goslarer SC beim VfB Oldenburg (Relegation zur Regionalliga) mitaufsteigen.

Wegen der unterschiedlichen Anstoßzeit (16 Uhr in Oldenburg, 17 Uhr in Melbeck) flogen bei der Cuxhavener Partie schon nach 45 Minuten die ersten Sektkorken. Die Spieler beider Mannschaften nahmen sich in den Arm, führten gemeinsam Freudentänze. Und auch die Stimmung bei den beiden doch sehr unterschiedlich großen Fanlagern war groß. Während die Wolfsburger Italiener mit etwa 200 Anhängern auftrumpften, waren es etwa 30 von der Elbmündung, die allerdings gut zehnköpfige Verstärkung von den befreundeten Kickern von Teutonia Uelzen erhielten.

Das eigentliche Spielgeschehen ist schnell erzählt. Cuxhaven war die erste Halbzeit dominierend, hatte offensichtlich bei dem Kurztrip nach Mallorca Kraft getankt, ließ aber diverse Chancen aus. So hätte Moritz Peckmann (15.) mehr aus seiner von Ahmet Karaca geschickt herausgespielten Möglichkeit machen müssen. Aus spitzem Winkel verzog er deutlich. Knapp rettete ein Wolfsburger Verteidiger (26.) vor dem kopfballbereiten Marcus Richter nach einer Flanke von Michel Bello-Perez. In der RW-Abwehr verdiente sich Oliver Stepniak nach vierwöchiger Verletzungspause eine gute Note gegen den Top-Torjäger Toni Renelli.
Trotz der zwischenzeitlich veranstalteten Freudentänze startete Cuxhaven engagiert in die zweite Hälfte. Richter wurde im Strafraum am Trikot gehalten (46.), der Pfiff des Schiris blieb aus. Pech hatte Nicola Albano (48.): Sein 18-Meter-Schuss krachte an die Unterkante. Viele Zuschauer schrien schon Tor, der Unparteiische meinte aber, dass der Ball vor der Linie aufgekommen sei. Auch neutrale Beobachter hielten dies für eine Fehlentscheidung. Nachdem Andree Wölm noch am Keeper gescheitert war (61.), fielen innerhalb von drei Minuten (65./67.) die beiden Gegentore: Giuseppe Giandolfo war zweimal durch Konter erfolgreich.
Die Cuxhavener gaben noch einmal Gas, kamen durch Albano zum Anschlusstreffer (82.), nachdem Da Silva-Oliveira und Wölm tolle Vorarbeit geleistet hatten. Dennis Santjer hatte noch in der 87. per Kopf die Möglichkeit zum Ausgleich, der letztendlich in die Verlängerung geführt hätte.

...........................................................................................................

 

      5      :      2

Es ist amtlich: RW muss nach 2:5-Schlappe in die Relegation
Im letzten Spiel der Fußball-Bezirksoberliga bei Teutonia Uelzen verloren

hup. - Der frisch gebackene Bezirkspokalsieger Rot-Weiss Cuxhaven reiste zu seinem letzten Punktspiel in der Fußball-Bezirksoberliga-Saison 2008/09 mit der Bahn nach Uelzen. Dort unterlagen sie gegen die sehr heimstarke Teutonia mit 2:5. Die Kampfbahn-Kicker, die damit den Vizetitel erringen konnten, hoffen jetzt auf die Relegation, die am 6. Juni in Melbeck stattfindet. Meister und Direktaufsteiger in die Oberliga Niedersachsen ist der SV Ahlerstedt/Otterndorf, der VSK Osterholz II mit 4:1 besiegen konnte.
Die Gäste, die nur bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Ahlerstedt/O. noch Chancen auf den Meistertitel gehabt hätten, konnten dieses Vorhaben schon nach 20 Minuten begraben, denn zu diesem Zeitpunkt lagen sie schon mit 0:3 hinten.
Schon in der 7. Minute besorgte Funk per Alleingang das 1:0. Nur fünf Minuten später bekamen die Cuxhavener Stottmeister nicht unter Kontrolle und kassierten das 0:2. Erneut 300 Sekunden danach war es wieder Funk, der das 3:0 markieren konnte. Diesmal war er per direkt verwandeltem Freistoß aus 18 Metern Entfernung erfolgreich. Er zirkelte den Ball genau in die Torwartecke, unhaltbar für Hannes Krüger, denn das runde Leder sprang vom Innenpfosten in den RW-Kasten.
Wie RW-Coach Carsten Huning mitteilte hatten seine „müden" Schützlinge in den ersten 45 Minuten nur eine nennenswerte Einschussmöglichkeit und die vergab Marcus Richter (41.). Nach dem Wechsel kassierten die Gäste in der 55. Minute den Treffer zum 0:4. Wer war der Torschütze? Natürlich Funk, der eine Flanke per Kopfball eindrücken konnte. Nur drei Minuten später das erste Lebenszeichen von den Cuxhavenern. Sergio Gonzalez kam im Strafraum an den Ball und „hämmerte" ihn volley zum 1:4 in die Maschen.
Danach drängten die Rot-Weissen und liefen so prompt in einen Konter, der in der 57. Minute zum 5:1 durch Stottmeier führte. In der Folgezeit konnten die Gäste die Partie ein wenig ausgeglichener gestalten, auch deswegen, weil die Heimischen, den Sieg vor Augen, es ein wenig langsamer angehen ließen. In der 81. Minute konnte Gonzalez eine Chance nutzen und aus dem Gewühl heraus zum 2:5 „einlochen". Wie Huning mitteilte, gehen seine Schützlinge nach den 30 Punktspielen plus den vielen Pokalspielen - hier gewannen sie das Endspiel mit 5:4 nach einem Elfmeterschießen gegen Schneverdingen -, auf dem Zahnfleisch. Jetzt ist erst einmal Regeneration angesagt, damit im Relegationsspiel noch einmal ordentlich Gas gegeben werden kann.

..........................................................................................................

    7        :      1

Sieben Tore in nur 28 Minuten: RW besiegt dezimierte Gegner
Cuxhaven gewinnt 7:1 nach 0:1-Rückstand
flü. - Rot-Weiss Cuxhaven feierte gestern Nachmittag auf der Kampfbahn mit 7:1 einen Kantersieg gegen TB Uphusen, aber das Team bleibt auf dem zweiten Rang der Fußball-Bezirksoberliga. SV Ahlerstedt/Ottendorf hat nämlich beim 3:0-Auswärtserfolg souverän die Tabellenführung verteidigt.
Wie schon in den vergangenen Wochen mehrfach, waren die Cuxhavener wohl noch nicht gedanklich ganz auf dem Platz, als sie das Gegentor nach 90 Sekunden hinnehmen mussten. Der Uphusener Mark Moffat nutzte das Durcheinander in der Abwehr und überwand RW-Keeper Hannes Krüger mit einem Flachschuss aus 16 Metern. Dass Regen einsetzte, lag vielleicht an der Tatsache, dass es viele tief fliegende Schwalben gab, und zwar von den Gästen, die ihrerseits auch noch mit vielen Nickligkeiten und Ruppigkeit auffielen. Dadurch entwickelte sich kaum Spielfluss bei den Gastgebern. In der 16. Minute kam es zu Schubsereien und Rudelbildung, aber ohne nennenswerte Konsequenzen durch den nicht immer souverän wirkenden Schiri.
Cuxhaven, das in der 23. Minute den verletzten Dennis Thermer (Verdacht auf Gehirnerschütterung) durch Volkan Öztürk ersetzen musste, mühte sich, hatte aber bei Chancen von Marcus Richter (15.), Bruno Da Silva Oliveira (33., 42.) und Michel Bello-Perez (38.) kein Glück.
Nach Wiederanpfiff dauerte es über eine Viertelstunde bis zur ersten Möglichkeit und die führte zum Ausgleich (62.): Da Silva Oliveiras Freistoß aus gut 30 Metern aus der halblinken Position wurde immer länger und länger, schlug am Ende über dem relativ kleinen Keeper im rechten Winkel ein. Nun übten die Cuxhavener großen Druck aus und Uphusen verlor innerhalb von sechs Minuten (68., 74.) zwei Spieler durch gelb-rote Karten. Rot-Weiss wurde kräftig für das engagierte Forechecking gegen die dezimierten Gäste belohnt: Blaz Cavar (68.), Marcus Richter (73.), Andree Wölm (77.), Moritz Peckmann (85.), Bruno Da Silva Oliveira (86., 88.) trafen für die Rot-Weissen zum 7:1-Endstand.
Nun müssen die Schützlinge von RW-Trainer Carsten Huning auf einen Ausrutscher von Ahlerstedt/O. beim letzten Spiel auf eigener Anlage gegen die abstiegsbedrohten Osterholzer hoffen. Cuxhaven selbst spielt Sonnabend, 23. Mai, um 17 Uhr bei Teutonia Uelzen. Falls es bei Rang zwei für RW bleibt, kommt es zum Relegationsspiel (6. Juni) gegen den Zweiten der Bezirksoberliga Braunschweig.

......................................................................................................

     4       :      1

Hat RW den Titel verdaddelt? 1:4-Niederlage in Lüneburg
Fußball-Bezirksoberliga: Cuxhaven mit mehr Spielanteilen und vielen Chancen

flü. - Ist gestern für Rot-Weiss Cuxhaven der Meisterschaftszug abgefahren? Die Kampfbahn-Kicker sind durch eine 1:4-Niederlage beim MTV Treubund Lüneburg vom Thron der Fußball-Bezirksoberliga gestoßen worden. Zwei Spieltage vor Schluss steht nun SV Ahlerstedt/Ottendorf mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Eine gute Nachricht gab es aber für die Cuxhavener. Bereits am Freitag unterlag der Dritte Stade in Uphusen. Damit steht fest, dass RW mindestens den Relegationsplatz zwei behalten wird.
Vergangene Woche in Jesteburg hatte es nur 75 Sekunden gedauert, ehe Cuxhaven zurücklag. Das war gestern in Lüneburg noch zu unterbieten. Keine Minute war vorbei, als die gesamte RW-Hintermannschaft gedanklich wohl noch nicht auf dem Platz war. Eine flache Hereingabe von der rechten Seite nutzte Top-Torjäger Reno Schellin zur 1:0-Führung seines MTV aus.
Kurz danach hatten sich die Gäste berappelt und waren auch spielbestimmend. In der 8. Minute gab es einen herben Rückschlag für Lüneburg, Schellin musste verletzt ausgewechselt werden. Vier Minuten später erwischte es auch noch den Cuxhavener Stefan Winkler, er verletzte sich am rechten Knie schwer, musste ebenfalls raus.
In der 20. Minute wurde ein Schuss von Sergio Gonzalez mit der Hand eines Lüneburger Abwehrspielers abgewehrt, aber der Pfiff des Schiris blieb aus, berichtete Cuxhavens Teammanager Hermann Brenner. Die Platzherren erhielten bei ihrem zweiten Treffer tatkräftige Unterstützung, denn RW-Keeper Hannes Krüger ließ einen Schuss von Gero Ziemer aus zwölf Meter Entfernung durch Beine und Hände gleiten zum 0:2 (32.). Drei Minuten danach kam bei den Gästen wieder Hoffnung auf, als Ahmet Karaca aus 14 Metern abzog. Sein Flachschuss wurde noch leicht abgefälscht und schlug unhaltbar zum 2:1 ein.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich kaum etwas: Rot-Weiss hatte „gefühlt 80 Prozent Ballbesitz", wie es RW-Trainer Carsten Huning umschrieb, und auch diverse Möglichkeiten. So spielt Karaca in der 48. auf Da Silva Oliveira, aber dessen Schuss parierte Lüneburgs Keeper glänzend. 120 Sekunden danach schoss Karaca nach Pass von Da Silva Oliveira über das Gehäuse.
In der 60. Minute erhöhte der MTV auf 3:1. Nach einer Ecke und Kopfballverlängerung schob Ziemer locker ein. Zwei Minuten später köpfte Karaca nach Flanke von Marcus Richter über die Latte. Richter bediente auch noch Blaz Cavar (67.), der aber auch über das Aluminium schoss. In der 80. Minute hatte Karaca seine nächste Chance, aber ein Abwehrspieler klärte vor der Linie. Lüneburg hatte noch gefährliche Konter, aber ein 20-Meter-Schuss (90.) führte schließlich zum 4:1-Endstand. Wiederum ließ RW-Keeper Krüger den Ball durch seine Hände.

„Feldüberlegenheit gewinnt keine Spiele. Hinten haben wir leichte Tore kassiert und vorne leichte Möglichkeiten vergeben", so RWTrainer Huning, der offenbar von mehreren seiner Spieler sehr enttäuscht war.
RW setzte ein: Krüger, Knötzsch, Gonzalez, Bello-Perez,
Peckmann, Karaca, Da Silva Oliveira, Richter, Cavar (78. Santjer), Kreth (46. Öztürk), Winkler (12. Wölm).

.......................................................................................................

      3      :      3

Spitzenposition fast verdaddelt
Fußball-Bezirksoberliga: Rot-Weiss Cuxhaven kassiert in der 88. Minute den Treffer zum 3:3 in Jesteburg

flü. – Viele Chancen nicht verwertet und am Ende noch ein Tor zum Unentschieden gefangen. Das ist die Kurzversion des Spielberichts vom Bezirksoberliga-Spitzenreiter Rot-Weiss Cuxhaven beim VfL Jesteburg. Das Team von Trainer Carsten Huning spielte 3:3, hat nun nur noch einen Punkt Vorsprung vor der SV Ahlerstedt-Ottendorf, die souverän mit 4:0 in Nienhagen gewann.
Rot-Weiss-Keeper Hannes Krüger war wohl noch nicht ganz bei der Sache, als nach 75 Sekunden der Jesteburger Sven Müller einfach mal aus 30 Meter Entfernung abzog. Der Ball senkte sich über den Keeper hinweg zur 1:0-Führung in die Maschen. Die Cuxhavener versuchten, schnell den Ausgleich zu erzielen. Die Gäste waren spielerisch auch klar überlegen, aber Jesteburg kämpfte und war durch Konter immer gefährlich. In der 18. Minute setzte sich Sergio Gonzalez gegen zwei Gegenspieler durch, zog aus 15 Metern ab. Sein Schuss klatschte gegen Pfosten. Den Abpraller nutzte Nicola Albano zum 1:1-Ausgleich. Es folgten weitere Möglichkeiten für Cuxhaven, aber unter anderem Stefan Winkler und Marcus Richter trafen entweder das Tor nicht oder scheiterten am Keeper der Gastgeber. In der 32. Minute folgte der Rückschlag für die Rot Weissen. Ein Jesteburger setzte sich auf der rechten Seite durch, weil RW-Verteidiger Kim-Peter Knötzsch vorbeigrätschte. Die folgende Hereingabe verwertete Jesteburgs Sebastian Hartmann zum 2:1. Albano hatte kurz danach noch die Gelegenheit, mit einem Drehschuss auszugleichen. Doch es blieb bis zum Pausenpfiff bei der Führung der Gastgeber.
Nach dem Wechsel setzte sich die spielerische Überlegenheit der Cuxhavener fort. In der 52. Minute verletzte sich Albano, der daraufhin ausgewechselt wurde. Für ihn kam Ahmet Karaca. RW-Keeper Krüger bewahrte mit einer Blitzreaktion sein Team vor einem höheren Rückstand. In der 68. Minute ermöglichten Moritz Peckmann und Jan Unruh den Gastgebern die nächste Chance, weil sie den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten. Aber hier hatten die Cuxhavener Glück. Dann kamen wieder die Rot- Weissen. Blaz Cavar passte auf Karaca (73.), dessen Direktabnahme übers Gehäuse ging. Drei Minuten danach machte er es aber besser, als Dennis Santjer sich auf der rechten Seite durchgetankt und dann in die Mitte gepasst hatte. Karaca traf eiskalt zum 2:2. 120 Sekunden danach vergab Karaca aber wieder eine große Möglichkeit. Unruh gab den entscheidenden Pass zum 2:3 (79.), das Bruno Da Silva Oliveira erzielte, indem er auf den Keeper zulief und die Kugel einschob. Die gesamte Rot- Weiss-Abwehr war unkonzentriert, als in der 88. Minute der Jesteburger Noa Schikale den 3:3- Endstand herstellte. Während die Gastgeber durch dieses Remis immer noch die theoretische Chance des Klassenerhalts hat, schmolz der Vorsprung von Rot-Weiss auf Verfolger Ahlerstedt/ Ottendorf von drei Punkten auf einen Zähler
RW setzte ein: Krüger (im Tor),Knötzsch (70. Cavar), Albano (53.Karaca), Gonzalez, Bello-Perez, Peckmann, Da Silva Oliveira, Richter (70. Santjer), Winkler, Kreth, Unruh.

 

............................................................................................................

     3      :       1

3:1-Sieg: RW ist Spitzenreiter
Fußball-Bezirksoberliga: Cuxhaven hat die Meisterschaft nun selbst in der Hand / Drei Punkte vor A./O.
flü. - Nicht glanzvoll, aber erfolgreich spielte sich Rot-Weiss Cuxhaven an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksoberliga. Das Team von Trainer Carsten Huning bezwang Donnerstagabend auf der Kampfbahn in einem Nachholspiel den TSV Etelsen mit 3:1.
Am morgigen Sonntag (15 Uhr) will der neue Spitzenreiter beim VfL Jesteburg gewinnen, um seinen Drei-Punkte Vorsprung gegenüber der SV Ahlerstedt/Ottendorf zu halten.
Für den verletzten Oliver Stepniak rutschte Dennis Kreth ins Team, der allerdings manche Schwäche zeigte. Die Zuschauer hatten noch gar nicht alle ihren Platz eingenommen, da hätten die sehr engagiert beginnenden Gäste schon in Führung gehen können. Nach 15 Sekunden rutschte Nico Meinke vom TSV an einer Hereingabe nur um
Zentimeter vorbei. Die Platzherren übten dann Druck aus und eroberten sich dadurch viele Bälle. Allerdings fehlte es anschließend an der Präzision - entweder beim Abschluss oder beim finalen Pass. Sergio Gonzalez (4.) sowie jeweils zweimal Marcus Richter (6., 15.) und Stefan Winkler (25./28.) schossen am Etelsener Gehäuse vorbei.
Die tief stehenden Gäste hatten mit ihrem Kampfspiel des Öfteren erfolgreich die Angriffsbemühungen der Rot-Weissen im Keim erstickt, aber waren selbst über eine halbe Stunde nicht gefährlich gewesen. Erst ein langer Abschlag des Keepers ermöglichte in der 33. Minute die zweite Gelegenheit fü den TSV. Anschließend scheiterten Moritz Peckmann (37.) und Gonzalez (43.), ehe Richter wieder einmal seinen Gegenspieler Cuma Avanas abgeschüttelt hatte und den Ball am Torwart vorbei zur 1:0-Führung (44.) in die Maschen schob.
Nach dem Wechsel wurde Cuxhaven etwas engagierter. Und so
erzielte Gonzalez nach erfolgreichem Nachsetzen mit einem satten Linksschuss das 2:0 (52.). Aber es gab auch die Unsicherheiten in der Abwehr. Die Rot-Weissen durften sich zweimal bei ihrem Keeper Hannes Krüger bedanken, der gefährliche Schüsse zur Ecke lenkte (57./68.). Über die Unsicherheiten - insbesondere Dennis Kreth und Jan Unruh hatten Abstimmungsprobleme - täuschten auch nicht die eigenen Möglichkeiten hinweg, wie zum Beispiel Nicola Albanos Kopfball (59.). Kurz nachdem der Unparteiische einen Konter von Etelsen wegen angeblicher Abseitsstellung abgepfiffen hatte, traf Winkler (73.) aus 16 Metern nur die Latte. Aber 60 Sekunden später traf er aus nahezu derselben Position in den Winkel zum 3:0. Die Gäste blieben trotzdem bemüht, wurden auch in der 84. Minute durch einen erfolgreichen Konter belohnt, der zum 3:1-Endstand führte. Anschließend wurde Gonzalez im Strafraum noch einmal von den Beinen geholt (85.), der Pfiff blieb aber aus. Richter und die eingewechselten Ahmet Karaca und Philipp Schlüter ließen noch Chancen aus.
RW setzte ein: Krüger (im Tor), Knötzsch, Albano, Gonzalez, Bello-Perez (89. Schlüter), Peckmann, Da Silva Oliveira (69. Thermer), Richter, Kreth, Winkler (75. Karaca), Unruh.

 .......................................................................................................

 

      3    :     1

Bei den wenigen Entlastungsangriffen oder bei Freistößen (wie hier auf dem Foto) der Gäste aus der Schwingestadt stand die Defensive vom SV Rot- Weiss Cuxhaven beim verdienten 3:1- Sieg hervorragend. Foto: Huppmann Bei den wenigen Entlastungsangriffen oder bei Freistößen (wie hier auf dem Foto) der Gäste aus der Schwingestadt stand die Defensive vom SV Rot- Weiss Cuxhaven beim verdienten 3:1- Sieg hervorragend. Foto: Huppmann

Wichtiger Dreier im Top-Duell um den Oberliga-Aufstieg
Fußball-Bezirksoberligist RW Cuxhaven gewinnt die Spitzenpartie gegen den VfL Stade verdient mit 3:1

hup. - Jetzt sind es nur noch zwei Teams, die um den begehrten direkten Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen kämpfen. Nach
dem verdienten 3:1-Sieg von Rot-Weiss Cuxhaven am Freitagabend
in der Top-Partie der Fußball-Bezirksoberliga gegen den VfL Stade
hat sich aus dem Dreikampf um die Tabellenführung ein Zweikampf
(RW mit dem SV Ahlerstedt/ Ottendorf) entwickelt.
Die Gäste aus der Schwingestadt kamen mit der Empfehlung von fünf Siegen und zwei Remis nach der Winterpause an die Elbmündung
und wollten auch hier nicht verlieren, um weiter im Kampf um die Tabellenspitze dabei zu sein.

Die Heimischen begannen mit großem Engagement und konnten schnell das 1:0 bejubeln. Eine Flanke von Bruno Da Silva köpfte Moritz Peckmann (Foto,rechts oben) aus sieben Metern Entfernung ein. In der Folgezeit ließen die Cuxhavener gegen die spielerisch recht starken Stader in der Defensive nichts anbrennen. Sie standen sicher, gewannen die meisten Zweikämpfe und glänzten teilweise mit guten
Kombinationen. Die Hausherren arbeiteten sich mehre gute Einschussmöglichkeiten heraus, doch sie mussten bis zur 28. Minute warten, ehe das kuriose 2:0 fiel. Eine hohe Flanke von Peckmann in den VfLStrafraum beförderte Boris Höpner unbedrängt per Kopfball unhaltbar für seinen Keeper genau in den Winkel. Nur kurze Zeit später das erste „Lebenszeichen" der Gäste in der Offensive. Jannes Opalka hatte aus der Distanz abgezogen und sein Schuss prallte gegen den Pfosten. Doch die Cuxhavener ließen sich durch diesen Pfostenschuss nicht beirren, die sehr konsequent agierende Abwehr hatte weiter keine
Mühe, die wenigen Angriffsbemühungen der Stader zu stoppen.

 

Die Stader Angriffsbemühungen wurden immer wieder durch die starken Abwehrleistungen im Keim erstickt. Die Stader Angriffsbemühungen wurden immer wieder durch die starken Abwehrleistungen im Keim erstickt.

In der 42. Minute fiel dann sogar das 3:0. Einen Eckball, hereingegeben
von Michel Bello-Perez, verwandelte der 18-jährige Marcus Richter aus dem Gewühl heraus Dabei zeichnete sich Richter durch eine
blitzschnelle Reaktion im Stile eines Torjägers aus. Als der Ball nur
einen Moment frei war schlug der Rot-Weisse zu und erzielte seinen
14. Saisontreffer. Doch mit dem Pausenpfiff, bei einem der wenigen Entlastungsangriffen der Schwingestädter, foulte Nicola Albano im Strafraum den Stader Heiner Lütjen und der Schiri zeigte sofort auf den berühmten Punkt. Denny Schiemann lief an, RW-Keeper Hannes Krüger ahnte die Ecke, doch der Strafstoß war zu platziert geschossen und landete zum 1:3 im Netz der Rot- Weissen.
Das Ergebnis verwaltet
Nach dem Pausentee wollten es die Gäste noch einmal wissen. Sie
wechselten frische Aktive ein und bliesen zur Attacke. Doch Rot-
Weiss-Coach Carsten Huning hatte damit gerechnet und seine
Schützlinge dementsprechend eingestellt. Auch wenn die VfLer jetzt etwas mehr vom Spiel hatten, großartige Torchancen konnten sie sich gegen die starke Defensive der Hausherren nicht herausarbeiten. Die
Cuxhavener konnten die zunehmenden Angriffsbemühungen der
VfLer immer wieder unterbinden und waren mit einigen guten Kontermöglichkeiten sogar gefährlicher als der Gast. Doch beim konsequenten Ausnutzen der Chancen zeigten sie Schwächen. So verwalteten die Cuxhavener das Ergebnis und hatten amEnde verdient
die drei Punkte eingefahren. Coach Huninb war am Ende zufrieden
mit der Gesamtleitung seines Teams. „Jetzt müssen wir am kommenden Donnerstag, 19 Uhr, die Nachholpartie zu Hause gegen
TSV Etelsen gewinnen, dann stehen wir vor dem ärgsten Verfolger Ahlerstedt/O. Vielleicht zeigen die dann Nerven."
RW bot auf: Krüger (im Tor), Knötzsch, Stepniak, Albano (87.
Öztürk), Gonzalez, Peckmann, Da Silva, Bello Perez, Richter ( 79.
Santjer), Winkler (61. Karacha),Unruh.
...................................................................................................

 

 

      0       :     3

Lockerer 3:0-Auswärtserfolg
Rot-Weiss Cuxhaven siegt beim Schlusslicht in Neetze und bleibt Tabellenzweiter

flü. - Rot-Weiss Cuxhaven scheint wieder Tritt gefasst zu haben. Der Fußball-Bezirksoberligist gewann am Sonnabend sein Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TuS Neetze überzeugend mit 3:0. Da gestern Nachmittag der größte Konkurrent im Meisterschaftskampf, die SV Ahlerstedt-Ottendorf, siegte, bleiben die Cuxhavener punktgleich bei einem Spiel weniger Tabellenzweiter.
Die Gäste drückten dem Spiel von Anfang an ihren Stempel auf, kontrollierten die Partie. Die Rot-Weissen hatten denn auch die erste große Chance bereits in der 2. Minute. Marcus Richter zog nach einer Flanke von Michel Bello-Perez nur knapp am Gehäuse vorbei. In den nächsten 20 Minuten beherrschten die Cuxhavener weiter das Geschehen.
In der 25. Minute fiel dann der Führungstreffer. Jan Unruh bediente Richter mit einem schönen 30-Meter-Pass. Der junge Goalgetter zog eiskalt im Strafraum ab und überwand den Keeper zum 0:1. Nur 120 Sekunden später hätte RW erhöhen können, aber Stefan Winkler vergab die große Gelegenheit aus fünf Meter Entfernung.
Dann, in der 28. Minute, kamen die Gastgeber erstmalig bedrohlich in den Cuxhavener Strafraum, aber die Abwehr klärte die Situation. Kurz danach wurde Cuxhavens Keeper hannes Krüger das erste Mal geprüft. Er lenkte einen Schuss über die Latte.
Dann war wieder RW am Drücker. Winkler scheiterte in der 37. Minute am Torwart, während Nicola Albano (38.) nach einer Hereingabe von Bruno da Silva Oliveira das runde Leder an den Querbalken schoss.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Und wiederum leitete da Silva Oliveira die nächste Großchance ein. Nach seinem Pass drängte Bello-Perez aufs Tor und sein Schuss landete am Innenpfosten (50.) und von dort wieder zurück ins Spielfeld. Aber in der 62. Minute trafen die Cuxhavener wieder ins Schwarze. Ein schöner Spielzug über drei Stationen führte zum 0:2. Kim-Peter Knötzsch spielte zu da Silva Oliveira, der anschließend in den Rücken der Abwehr flankte, wo Moritz Peckmann richtig stand und den Ball in die Maschen beförderte. Es folgte die erste und letzte Chance für die Gastgeber in der 71. Minute, aber der Stürmer schoss über das Tor.
Der eingewechselte Dennis Thermer (85.) zwang den Neetzer Torhüter noch zu einer Glanztat. Ein anderer Einwechselspieler war treffsicherer: Dennis Santjer erhielt einen Pass von da Silva Oliveira, der sich auf der rechten Seite wieder durchgesetzt hatte. Santjer sorgte so für den 0:3-Endstand.

(CN v. 20.04.2009)

..........................................................................................................

 

     3       :      1

Rot-Weiss baute von Beginn an Druck auf
150 Zuschauer sahen einen hochverdienten 3:1-Sieg gegen den SV Nienhagen

hwi. - Gut gespielt, den SV Nienhagen 3:1 besiegt und drei wichtige Punkte im Meisterschaftskampf eingefahren. Mit einer überzeugenden Leistung wartete Rot-Weiss Cuxhaven am Ostersonnabend im Nachholspiel der Fußball-Bezirksoberliga auf.
Strahlender Sonnenschein kostete diese Partie wohl einige Zuschauer. Schade, denn die, die gekommen waren, sahen eine Rot-Weiss-Elf, die von Beginn an das Kommando übernahm und druckvoll nach vorn spielte. Den Lohn dafür heimste das Huning-Team dann auch schnell ein. Nachdem Peckmann in der 2. Minute noch per Kopf knapp gescheiterte war, nutzte Marcus Richter in der 9. Minute einen Pass von Nicola Albano und schob überlegt aus zehn Metern zum 1:0 ein. Nur 120 Sekunden später schlug Ahmet Karaca einen langen Ball auf Bruno da Silva, der mit einem wunderschönen Heber aus rund 20 Metern das 2:0 markierte. Rot-Weiss blieb weiter am Drücker, Richter vergab in der 25. Minute hauchdünn.
Dann ein Kuriosum. Linienrichter Ibrahim Caliskan stolperte über die Seitenbegrenzung und zog sich eine Bänderverletzung zu. Der Schiedsrichter unterbrach die Partie für acht Minuten, ehe ein Ersatz an die Linie geschickt wurde. Oliveira und Richter scheiterten in der 30. und 32. Minute aus aussichtsreicher Position, Gonzales traf in der 34. Minute aus spitzem Winkel nur den Pfosten.
In der zweiten Halbzeit blieben die Hausherren feldüberlegen, liefen viel und feuerten sich gegenseitig an. Daran konnten auch einige Schauspieleinlagen des Nienhageners Melvin Adekuule nichts ändern, der öfter schreiend zu Boden fiel und vom Schiedsrichter dann auch zu Recht mit gelber Karte verwarnt wurde. Ein Foul an Peckmann im Strafraum wurde nicht geahndet (51.), Richter knallte das runde Leder in der 57. Minute aus acht Metern an die Latte. Karaca hatte Keeper Tews in der 62. Minute schon fast ausgespielt, als dieser doch noch die Hand an den Ball bekam.
Als Richter in der 70. Minute im Strafraum gefoult wurde, trat Karaca, der viel zu oft im Abseits stand, zum Strafstoß an, konnte diesen aber erst im Nachschuss zum erlösenden 3:0 versenken. Nur zwei Minuten später das 3:1. Stepniak verschätzte sich bei einem hohen Ball und Nienhagen durfte den Ehrentreffer markieren. Rot-Weiss blieb weiter überlegen, ohne sich weitere Chancen herauszuarbeiten.

........................................................................................................

   

    2       :       1

hup. - Einen wichtigen, aber nicht verdienten 2:1-Sieg verbuchte RW Cuxhaven im Derby gegen den TSV Lamstedt. Damit hält das Team Kontakt mit dem Spitzenreiter der Fußball-Bezirksoberliga, SV Ahlerstedt/Ottendorf, der 5:5 bei RW Köhlen spielte. Oliver Stepniak war der Machwinner, durch einen Kopfballtreffer in der Nachspielzeit.
Rund 200 Zuschauer waren auf der Kampfbahn. Sie sahen vom
Aufstiegsaspiranten RW Cuxhaven eine schwache Partie gegen den Tabellenletzten TSV Lamstedt. Dabei zog sich das Schiedsrichtergespann des Öfteren den Unmut beider Trainer und der Besucher zu, denn sie pfiffen recht kleinlich. Die Heimischen, die das Hinspiel mit 3:0 gewonnen hatten, übernahmen die Initiative gegen die defensiv eingestellten Gäste, konnten aber in spielerischer Hinsicht auf dem sehr schlecht zu bespielenden Rasen der Kampfbahn nicht glänzen. Fast alle Aktionen blieben Stückwerk. Die kompakt stehende Abwehr der Börde-Kicker konnte immer wieder klären.
Die Gäste versuchten überwiegend ihr Glück in der Offensive per Konter. Frank Springer wurde einige Male schön angespielt, doch dessen Abschlüsse blieben ungenau. Doch wie aus heiterem Himmel heraus fiel das 1:0 (31.) für den Gastgeber. Michel Bello-Perez kam nach einem Fehlpass von Helge Behnemann an den Ball, brachte ihn flach in die Mitte, Marcus Richter stand goldrichtig und
schlenzte die Lederkugel unhaltbar für Keeper Sebastian Raap in die Maschen. Nur sechs Minuten später bediente Bruno Da Silva Oliveira gekonnt Richter, doch diesmal scheiterte er an Raap. Drei Minuten waren nach dem Wechsel gespielt, da wurde Helge Behnemann 20 Meter vor dem RW-Gehäuse gefoult. Springer legte sich den Ball zurecht und hob ihn gefühlvoll über die Mauer hinweg zum 1:1 in das Gastgeber-Tor.
Danach waren die Kampfbahn- Kicker wohl, wie schon in den ersten 45 Minuten, öfter im Ballbesitz, doch sie konnten sich keine nennenswerten Torchancen daraus erarbeiten. Sie liefen sich immer wieder an der stabilen Abwehr der Gäste fest. Wesentlich gefährlicher agierten jetzt die Lamstedter, die mit Kontern operierten. Obwohl André Martens von Kim-Peter Knötzsch gefoult wurde, sprintete der Lamstedter alleine auf RW-Keeper Hannes Krüger zu, verzog das runde Leder aber knapp (53.). Zehn Minuten später erneut eine Großchance für die Gäste. Ein klasse Pass von Springer erreichte Martens, der spielte schön zu dem Routinier Andre Rühlandt, doch dessen Schuss wurde von Torhüter Krüger pariert. In der 77. Minute beförderte Arne Behnemann einen Freistoß fast von der Mittellinie aus hoch in der RW-Strafraum. Der Ball wurde immer länger und ging nur ganz knapp am RW-Gehäuse vorbei.
Wenn die Börde-Kicker um Trainer Andreas Popp jetzt geführt hätten, wäre das hochverdient gewesen. In der Folgezeit wechselte RWCoach Carsten Huning mehrere Spieler aus und die Kampfbahn- Kicker bliesen zum Endspurt. In der 83. Minute bekamen sie einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen. Der eingewechselte Stefan Winkler, der schon den gelben Karton gesehen hatte, meckerte, weil die Mauer seiner Meinung nach nicht weit genug entfernt stand. Er bekam dafür die Gelb-Rote Karte gezeigt. In Unterzahl versuchten die Cuxhavener noch einmal alles. Und in der Nachspielzeit geschah tatsächlich noch das, womit keiner mehr auf der Kampfbahn gerechnet hätte. Den hohen Ball, den Jan Unruh von der Mittellinie in der Börde-Strafraum beförderte, köpfte der mitaufgerückte Verteidiger Oliver Stepniak zum 2:1 in die Maschen des Lamstedter Tores.
Rot-Weiss spielte mit: Krüger (im Tor), Knötzsch, Stepniak,Gonzalez, Bello-Perez (66. Cavar), Karaca, Peckmann (46. Schlüter), Da Silva, Richter, Unruh, Thermer
(68. Winkler).
Lamstedt bot auf: Raap (Tor), Tiedemann, Wichmann, Finken,
Postel, A.-, H.-, T. Behnemann, Rühlandt (69. Lünstedt), Springer, Martens (82. Schlichting).

 

    2        :       0

Rot-Weiss kassiert Rückschlag im Kampf um Meisterschaft
Kampfbahn-Kicker verloren beim VSK Osterholz II mit 0:2


hup. - Beim Fußball-Bezirksoberligisten Rot-Weiss Cuxhaven ist der Wurm drin. Das Team verlor bei der Oberliga-Reserve vom VSK Rotenburg mit 0:2 und verbuchte damit aus den letzten vier Spielen nach der Winterpause nur vier Zähler.
Auf dem Nebenplatz (der Hauptplatz wird umgebaut) gingen die Gastgeber bereits in der 8. Minute mit 1:0 nach vorne. Ein Osterholzer Spieler hatte sich schön auf der linken Seite durchgesetzt. Der Rot-Weisse Bruno Da Silva Oliveira war in der Mitte nicht nah genug an seinem Gegenspieler Eugen Tilke und der Letztgenannte ließ mit seinem Schuss aus kurzer Distanz RW-Keeper Hannes Krüger keine Abwehrchance.
Die Gäste blieben weiter harmlos, die meisten Zuspiele kamen nicht an, so dass kein produktiver Spielaufbau möglich war. Besser machte es Osterholz. In der 18. Minute musste Torwart Krüger Kopf und Kragen riskieren, um einen Alleingang zu stoppen. Nur drei Minuten später Glück für die Kampfbahn-Kicker. Ein Hausherren-Spieler hatte sich den Ball bei einem Alleingang etwas zu weit vorgelegt, so dass der Rot-Weiss-Schlussmann klären konnte. In der Offensive war in den ersten 45 Minute totale Flaute bei den Gästen angesagt. Nur zweimal schossen Ahmet Karaca und Moritz Peckmann, allerdings recht harmlos, auf das gegnerische Gehäuse.
Nach Aussage von RW-Coach Carsten Huning wurde das Spiel seines Teams nach dem Wechsel wesentlich besser. Einziges Manko bei den Gästen war das Auslassen der Einschussmöglichkeiten. So vergaben Karaca (75.), Da Silber (79), Santjer (86.) und Wölm (88.) noch die besten Möglichkeiten. In der 90. Minute, Rot-Weiss hatte die Abwehr entblößt und wollte den Ausgleich erzielen, foulte Oliver Stepniak rund 18 Meter vor dem eigenen Gehäuse. Der Osterholzer Felix Jäckel legte sich das runde Leder zurecht und „versenkte" es zum 2:0.
Damit haben die Cuxhavener in den vier Spielen, die sie nach der Winterpause absolviert haben, zwei verloren, einmal spielten sie Remis und einmal gewannen sie. Huning blieb am Telefon aber sehr gelassen. Er sprach von einer ansprechenden Leistung seines Teams, einziger Wermutstropfen war das Auslassen der Torchancen. Das soll am kommenden Freitag gegen den TSV Lamstedt besser werden, meinte er.

.......................................................................................................

Die Flanke von Bruna da Silva Oliveira führte in der 85. Minute beinahe zum 3:2 Die Flanke von Bruna da Silva Oliveira führte in der 85. Minute beinahe zum 3:2

Riesige Chance nicht genutzt
Erstes Unentschieden für Rot-Weiss
flü. - Nach 16 Siegen und drei Niederlagen gab es zum ersten Mal in dieser Saison ein Unentschieden für den Fußball-Bezirksoberligisten Rot-Weiss Cuxhaven. Eine schmerzvolle Punkteteilung gegen einen durchschnittlichen Gegner aus Emmendorf, weil der große Meisterschafts-Konkurrent aus Ahlerstedt/Ottendorf an diesem Wochenende sogar verlor.
Die Partie begann auf der Kampfbahn ganz nach dem Geschmack der heimischen Fans. Nach 60 Sekunden passte Dennis Thermer in die Mitte und Marcus Richter zog knapp am Gehäuse vorbei. Es folgte eine Viertelstunde Leerlauf gegen den Tabellensiebten Emmendorf. Viele Fehlpässe gab es in dieser Phase, die meisten vom schwachen Libero Jan Unruh. Aber Zwingendes brachten die Gäste bis dahin auch nicht zu Stande.
Dann die 19. Minute: Eine weite Freistoß-Flanke segelte noch hinter den sogenannten langen Pfosten. Dort unterschätzte Moritz Peckmann den Ball und sein Gegner Benjamin Silbermann vollendete eiskalt zum 0:1. Das Cuxhavener Team erzielte mit seiner zweiten Chance (27. Minute) den Ausgleich. Andree Wölm kam an eine Flanke von Bruno da Silva Oliveira nicht heran, aber der auf den linken Flügel gewechselte Richter traf zum 1:1. 120 Sekunden eine ähnliche Situation. An Oliver Stepniaks Vorlage kam Wölm erneut nicht heran, Oliveira drosch das Leder knapp über die Latte.
Gästestürmer Sebastian Pohl hatte eine Konter-Chance (35.) zwar nicht nutzen können, aber wenige Sekunden danach erzielte er das Tor des Monats mit einem Sonntagsschuss: Vom rechten Flügel aus hielt er einfach einmal drauf. Der Ball senkte sich über RW-Keeper Hannes Krüger hinweg, krachte an die Unterkante der Latte und zappelte dann im Netz. Krüger war offensichtlich zwei Minuten danach immer noch beeindruckt. Eine Rückgabe passte er genau zum Gegner Alexander Gührs, der direkt schoss. Der Ball zischte knapp am Pfosten vorbei. In der letzten Minute vor dem Wechsel sah Stepniak die gelbe Karte für ein grobes Foul. Ein Platzverweis wäre auch okay gewesen.
Der eingewechselte Ahmet Karaca passte in der 55. auf seinen Sturmpartner Richter. Der sprintete mit dem Ball. Gäste-Torwart Julian Maaß senste ihn vier Meter vor der Strafraumgrenze um. Schiedsrichter Michael Helms (Sittensen) zeigte nur den gelben Karton. Den anschließenden Freistoß setzte Thermer knapp über die Latte. Fünf Minuten später erhielt RW wieder einen Freistoß aus gleicher Entfernung. Der von der Mauer abgefälschte Schuss von Oliveira schlug zum 2:2 ein.
Von da an war nur noch RW am Drücker, doch die vielen Chancen von Karaca, Winkler, Thermer, Gonzalez und Oliveira blieben ungenutzt. Besonders die beiden Möglichkeiten von Oliveira (85., 87.) hatten es in sich. Seine hohe Flanke entwickelte sich zum gefährlichen Torschuss, aber der Ball verpasste das Gehäuse um Zentimeter. Und beim zweiten Schuss war der Gäste-Keeper mit einer Glanzparade auf dem Posten.
Am Ende durften sich die Emmendorfer über einen erkämpften Punkt freuen und die Rot-Weissen nach einer eher mittelmäßigen Leistung ärgern.

.......................................................................................................

Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 8!

Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren; Download von Adobe.com.

 

Chancen für zwei Spiele
RW Cuxhaven gewinnt beim TSV Auetal mit 4:0
 
 

flü. – Die Wiedergutmachung ist gelungen: Fußball-Bezirksoberligist Rot-Weiss Cuxhaven gewann gestern beim TSV Auetal souverän mit 4:0. Aber Trainer Carsten Huning ärgerte sich: „Die Chancenverwertung war sehr lasch.“ Tatsächlich hätten die Gäste wohl mindestens ein halbes Dutzend mehr Tore machen können.

CN-Bericht weiterlesen